Institutionelle Investoren im Bereich der betrieblichen Altersversorgung stehen vor zwei zentralen Anforderungen: Sie benötigen einerseits eine bilanzoptimierende und insolvenzgeschützte Plattform zur Ausfinanzierung bestehender Verpflichtungen, andererseits eine leistungsfähige Investmentlösung, die langfristige Renditechancen bietet. WTW vereint beides in einer integrierten Struktur: Die WTW Treuhand GmbH als Gruppentreuhand sowie der WTW Pensionsfonds sichern die aufsichtsrechtliche Basis, während die beiden Dachfonds „Robust“ und „Dynamik“ die Kapitalanlage abdecken.
Zwei Fonds – eine flexible Investmentlösung
Die WTW-Dachfonds „Robust“ und „Dynamik“ bieten institutionellen Anlegern jeder Größenordnung Zugang zu einem kuratierten Best-Ideas-Portfolio. Seit ihrer Einführung vor über zehn Jahren haben sie sich durch tägliche Liquidität, eine transparente Gebührenstruktur und ein skalierbares Risikoprofil bewährt. Besonders hervorzuheben ist der weitgehend governancebefreite Zugang, den die Fonds auch kleineren Pensionsvermögen ermöglichen – ein Angebot, das bislang oft nur Großanlegern vorbehalten war.
Die beiden Fonds verfügen über komplementäre Risikoprofile und lassen sich flexibel kombinieren. Das Aktienexposure (Beta) kann dabei zwischen 0,3 und 0,65 gesteuert werden. Die optimale Allokation zwischen den Fonds wird individuell im Rahmen einer ALM-Studie ermittelt. Anleger profitieren zudem vom Zugang zu erstklassigen Investmentideen, die unabhängig durch das globale Research-Team von WTW ausgewählt werden. Die einheitliche und kompetitive Gebührenstruktur sorgt für maximale Transparenz und Effizienz – und eröffnet bereits ab einem Investitionsvolumen von 1 Mio. Euro den Zugang zu einer professionellen Kapitalanlage.
Strategische Neuausrichtung: Private Markets als Schlüssel zur Diversifikation
Die jüngste strategische Neuausrichtung der WTW-Dachfonds basiert auf der Erkenntnis, dass Private Markets heute ein unverzichtbarer Bestandteil institutioneller Portfolios sind. Sie ermöglichen den Zugang zu wachstumsstarken, nicht börsennotierten Unternehmen und bieten eine nachhaltig erweiterte Diversifikation mit langfristig attraktiven Renditechancen.
Die neue Allokation der Fonds umfasst neben Immobilien auch Strategien in Private Debt, Infrastruktur und – neu – Private Equity. Ein wesentlicher Treiber für die Integration von Private Equity war die Schrumpfung der öffentlichen Aktienmärkte. Die Zahl börsennotierter Unternehmen ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, was die Diversifikationsmöglichkeiten traditioneller Aktienportfolios einschränkt. Gleichzeitig führen Konzentrationsrisiken durch die Dominanz weniger Tech-Giganten („Mag 7“) zu einer Verzerrung des Risiko-Rendite-Profils.
WTW begegnet diesen Herausforderungen mit zwei strukturellen Lösungen: Erstens ermöglichen Skaleneffekte durch ein verwaltetes Vermögen von über 1,5 Milliarden Euro eine breite Diversifikation über verschiedene Private Market Strategien und Vintages. Zweitens bietet der seit 2024 in Deutschland investierbare WTW Private Equity Access Fund (PEAF) auch kleineren Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) einen regulierungskonformen Zugang zu Private Equity – ohne die typischen „Double-Layer“-Gebühren klassischer Dachfondsstrukturen. Die Kostenstruktur orientiert sich an Primary Fonds und ermöglicht eine effiziente und kosteneffektive Private Equity-Exposition – unabhängig von der Größe des Investors.
Flexibilität für beitragsorientierte Versorgungssysteme
Die tägliche Liquidität der WTW-Dachfonds erlaubt auch den Einsatz in LifeCycle-Strategien – ein entscheidender Vorteil für beitragsorientierte Versorgungssysteme. Eine aktuelle Studie des Thinking Ahead Institute, gemeinsam mit WTW und Aware Super Funds, zeigt: Eine zu konservative Kapitalanlage kann den Aufbau eines ausreichenden Kapitalstocks erheblich erschweren. Private Markets – insbesondere Private Equity – spielen in der Ansparphase eine zentrale Rolle.
WTW-Berechnungen zufolge kann bereits eine 10 %ige Beimischung von Private Equity für ein neues Mitglied eines beitragsorientierten Plans mit einem Jahresgehalt von 50.000 Euro bis zum Renteneintritt rund 120.000 Euro zusätzliches Kapital generieren.
WTW als Alternative zu klassischen Multi-Asset-Lösungen
Die WTW Investmentlösung unterscheidet sich deutlich von traditionellen Multi-Asset-Produkten:
- Die Auswahl der Zielfonds erfolgt durch das globale Investmentteam von WTW, basierend auf tiefgehendem Research und einem strukturierten Due-Diligence-Prozess – unabhängig von Produktinteressen oder Vertriebsvorgaben.
- Die Lösung bietet eine strategisch integrierte Allokation in Private Equity und andere illiquide Anlageklassen – vollständig regulatorisch konform und diversifiziert über Manager.
- Sie ist bereits ab einem Investitionsvolumen von 1 Mio. Euro verfügbar und bietet Diversifizierungsvorteile bis zu Ticketgrößen von 300 Mio. Euro. Für größere Volumina können maßgeschneiderte Lösungen gemeinsam mit WTW entwickelt werden.
Was WTW zusätzlich auszeichnet
WTW ermöglicht auch kleineren Versorgungseinrichtungen den direkten Zugang zu komplexeren Anlagen – ein Privileg, das sonst meist nur großen institutionellen Investoren vorbehalten ist. Die Struktur ist vollständig mit den regulatorischen Anforderungen an Pensionsfonds und Direktzusagen vereinbar und wahrt die aufsichtsrechtliche Sicherheit. Darüber hinaus profitieren Kunden von globalen Rahmenverträgen mit spezialisierten Asset Managern, die signifikante Kostenvorteile ermöglichen.
Fazit
Die Investmentlösung von WTW bietet Pensionsinvestoren – darunter auch Spin-offs renommierter Unternehmen wie Vodafone – eine einzigartige Kombination aus institutioneller Qualität, regulatorischer Sicherheit, Kosteneffizienz und exklusivem Zugang zu Private Markets. Unabhängig von der Größe des verwalteten Vermögens stellt sie eine zukunftsweisende Alternative zu klassischen Multi-Asset-Produkten dar und setzt neue Maßstäbe in der modernen betrieblichen Altersversorgung. „Insbesondere die Möglichkeit zur diversifizierten und nachhaltigen Kapitalanlage und der Zugang zu Private Markets bei kleineren Volumina haben uns überzeugt", so Stefan Prey, Vorstand des Vodafone Pension Trust.
