Betriebliche Versorgungswerke zu verwalten wird immer anspruchsvoller und komplexer. Die Anforderungen an die bAV in puncto Kosteneffizienz, Qualität und Transparenz steigen. Die sie umgebenden Unternehmen verändern sich immer rascher; ebenso wie der nationale, aber auch der europäisch bestimmte Rechtsrahmen.
Die bAV-Funktion steht vor der Herausforderung, der daraus erwachsenden Komplexität bestmöglich zu begegnen. Die bAV-Verwaltung weiterzuentwickeln, sie gegebenenfalls neu zu organisieren sowie eine effiziente, kostenbewusste und zeitgemäße Administrationslösung zu finden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Abwicklung der bAV erfordert sowohl spezifisches Expertenwissen in mehreren Fachdisziplinen als auch den Aufbau von Projektmanagement- und Organisationsstrukturen zur Durchführung von Tätigkeiten wie
- Datenmanagement,
- Bestandsverwaltung und laufende Pflege,
- Ereignisbearbeitung,
- Leistungsprüfung bezüglich Grund und Höhe inklusive Bescheid-Erstellung,
- Kontoauszugs-Erstellung einschließlich Druck und Versand,
- Abwicklung von Finanzierungsmodellen mit Käufen und Verkäufen,
- Vorgabe und Stellung einer Serviceline für Anwärter bzw. Mitarbeitende,
- Pflege und Weiterentwicklung des Administrationssystems,
- Beachten der aktuellen Rechtsprechung.
Vor diesem Hintergrund stellt sich in vielen Unternehmen die „Make or Buy“-Frage: Soll diese komplexe Aufgabe vom Unternehmen selbst bewältigt oder an einen externen Experten wie WTW übergeben werden?
Die steigende Komplexität aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen ist aus Unternehmenssicht der wichtigste Grund für eine Auslagerung, wie die WTW-Studie „Administration der betrieblichen Altersversorgung 2015“ zeigt. Weitere Ergebnisse dieser Studie sind, dass auch das erforderliche umfassende Risikomanagement sowie der Blick auf die Gesamtkosten der bAV-Verwaltung für eine Komplettauslagerung sprechen. Schließlich sind für die befragten Unternehmen auch das wachsende Verwaltungsvolumen, der erhöhte Informationsbedarf seitens der Mitarbeitenden, fehlendes Know-how und eine unzureichende technische Infrastruktur von Bedeutung.





